CHECK CLOUD ist eine prozessumfassende, automatisierte Cloud-Plattform, um Informationen über die Lagerbedingung und die Organisation von Food, von der Produktion bis auf den Teller transparent zu verfolgen, zu sammeln und zu verteilen.

Die Hofmolkerei Schmid ist regionaler Molkerei-Lieferant für die Gemeinschaftsküche der BruderhausDiakonie. Milchprodukte wie Joghurt oder Pudding wurden bis dato in Kunststoff Einwegbehältern geliefert, die nach einmaligem Gebrauch in der Tonne landeten. Durch die digitale Plattform CHECK CLOUD und dem Partner Rieber wird der Mehrwegkreislauf vom Erzeuger auf den Teller organisiert und der Einwegverpackungsmüll abgestellt. Mittels digitaler Erfassung der rechtlich vorgeschriebenen HACCP-Daten reduziert sich der personelle Aufwand bei gleichzeitig höherer Transparenz und weniger Lebensmittelverschwendung.

Dies wird erreicht durch den Einsatz von Edelstahl GN-Behältern verschlossen durch den versiegelbaren vaculid®-Vakuumdeckeln der Marke Rieber. Durch den durchgängigen GN-Standard können die Edelstahlbehälter zu einem geschlossenen Mehrwegsystem organisiert werden, um somit die Nachhaltigkeit auf ein neues Level zu bringen. Gleich wichtig ist auch, dass weder die Lebensmittelsicherheit, noch die Qualität verschlechtert werden, da Edelstahl das hygienischste Material überhaupt ist. Erweitert wird dieses Projekt mit digitalen Aspekten, durch das von Rieber und T-Systems in Kooperation entwickelte Temperaturüberwachungssystem CHECK HACCP. Hierbei wird der sichere Transport von Lebensmitteln unter ihren jeweiligen hygienischen Rahmenbedingungen dokumentiert. Kühlräume und Transporter werden mit Temperatursensoren ausgestattet, welche die aktuellen Temperaturdaten an die CHECK App direkt auf das Smartphone senden.

 QR-Codes auf den mit Joghurt gefüllten Rieber GN-Behältern ermöglichen die eindeutige Identifikation, somit kann der komplette Weg, von der Molkerei bis in die Gemeinschaftsküche der BruderhausDiakonie zurückverfolgt werden.

Die Erfahrungen der letzten Wochen haben gezeigt, dass das Projekt nachhaltig, hygienisch und sich im Alltag der Produzenten bewährt. Auch Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg ist überzeugt: „Das Projekt hat Pilotcharakter, weil es Digitalisierung, Wertschöpfung im ländlichen Raum und die Bewahrung der Kulturlandschaft mit urbanen Gebieten verknüpft.“